Die Sprache der Selfpublisher

Selfpublisher und ihre Bücher - Lesestunde auf dem Kindle

Selfpublisher haben ihre eigene Sprache. Dies musste ich am Wochenende wieder einmal feststellen, als ich meinen Freunden begeistert vom Self-Publishing-Day in Hamburg berichtete und merkte, dass sie mir nicht folgen konnten.

Heute möchte ich Dir deshalb einige dieser Vokabeln vorstellen:

Selfpublisher

Selbstverleger. Der Autor schreibt nicht nur sein Buch, sondern er ist gleichzeitig Verleger, d.h. er muss sich um alle Dinge, die eine Selbstvermarktung erfordern „selbst“ kümmern. Dazu gehören: das Lektorat, das Cover sowie das Einstellen der Bücher auf den Verkaufplattformen.

Kindle Direct Publishing (KDP)

Selfpublishing-Programm von Amazon zum Verkauf von digitalen Büchern von Selbstverlegern.

Createspace

Programm von Amazon, mit dem der Autor digitale „gedruckte“ Bücher erstellen lassen kann, die dann zum Verkauf, meist bei Amazon, angeboten werden.

E-Reader

So werden Geräte genannt, deren Hauptfunktion es ist, auf ihnen besonders gut lesen zu können. Sie haben besonders wegen der verbauten E-Ink-Displays (augenschonendes Lesen, geringer Stromverbrauch, geringe Spiegelung) Vorteile gegenüber den Tablets.

E-Ink

Electronic Ink, also elektronische Tinte. Im Vergleich zu den Displays von PCs und Tablets oder Smartphones zeichnen sich die E-Ink-Displays der E-Reader durch eine gute Lesbarkeit und geringen Stromverbrauch aus.

 

Ich selbst habe meine drei Romane „Eisprinzessin sucht Liebe“, „Im Land der Großen Wasser“ und „In Sandalen nach Alaska“ mittels KDP und  Createspace erstellt. Der Vertrieb läuft ausschließlich über Amazon, was, wie ich auf der Tagung erfahren habe, auch Nachteile haben kann.