In Sandalen nach Alaska

Besuch im Auswandererhaus in Bremerhaven
Besuch im Auswandererhaus in Bremerhaven

Traumata und Emotionen können vererbt werden

Diese Tatsache ist vielfach unbekannt. Trotzdem bestimmen die Auswirkungen dieser transgenerationalen Weitergabe das Leben einer Person im Alltag.

Als Transgenerationale Weitergabe bezeichnet man die Übertragung von Erfahrungen der Angehörigen einer Generation auf die Mitglieder einer nachfolgenden Generation. Es handelt sich hier um ein unbeabsichtigtes, oft unbewusstes und meist ungewolltes Geschehen.

Nina, die Protagonistin der Erzählung “In Sandalen nach Alaska”, ist Opfer einer solchen Übertragung. Gleichzeitig ist sie eine moderne Frau, die mitten im Leben steht und viele Pläne hat.

Das Buch

Dieses Buch beschreibt, wie Nina diesen Verstrickungen auf die Spur kommt und was ihr hilft, dieses Thema zu beenden.

Gleichzeitig ist es eine humorvolle Erzählung rund ums Englischlernen.

Für eine USA-Reise hatte ich fleißig Englisch gelernt. Um mich zu motivieren hatte ich eine Internetseite erstellt, auf der ich Lerntipps gesammelt hatte. Diese Internetseite trug den Namen “In Sandalen nach Alaska” und stand Pate bei diesem Buch.

Inhaltsbeschreibung

Die Liebe zu einem Amerikaner ist bekannterweise eine sehr motivierende Methode, um schnell und erfolgreich Englisch zu lernen. Kein Wunder also, dass Nina hocherfreut ist, als sie den Amerikaner Paul kennenlernt und er sofort bereit ist, sie beim Sprachenlernen zu unterstützen. Fortan beflügelt er die Fortschritte ihres Englischlernens und dummerweise auch ihr Gefühlsleben. Alles könnte so einfach sein, wäre da nicht ihre Familie und vor allem ihre Mutter …

Der Roman „In Sandalen nach Alaska“ ist eine kurzweilige Erzählung rund um ein Auswandererschicksal in der Nachkriegszeit und der daraus resultierende Frage: “Kann man Liebe erben?” – Mit vielen Tipps zum Englischlernen.

Beginn einer ungewöhnlichen Geschichte

Lady Liberty
New York bei Regen

Mitten in den Vorbereitung für meine Amerikareise tauchte ein Mann auf, zu dem ich mich auf ungewöhnliche Weise hingezogen fühlte. Gleichzeitig erzählte mir meine Mutter, dass sie vor vielen, vielen Jahren ihren Geliebten in die Staaten gehen lassen musste.

Das Thema “Transgeneratives Trauma” hielt Einzug in meinen Alltag.

Von der Idee zum Buch

Dieses Buch entstand, weil die Frage “Kann man Liebe erben?” plötzlich in mein Leben stolperte. Und wie das so ist mit ungewöhnlichen Fragen, sie wollen beantwortet werden. Es folgte eine Auseinandersetzung mit den Themen Kriegsenkel und Epigenetik. Ich erfuhr: Traumatische Erfahrungen  belasten die Psyche und prägen das Erbgut und werden so von der Elterngeneration an die Kinder und Enkel weitergegeben.

Da es in meinem Buch aber um die Liebe gehen sollte, spürte ich der Frage nach, ob auch schöne Gefühle vererbt werden können.

Und da die Englisch-Lerntipps aus meinen Blog den Rahmen für eine neue Story bilden sollten,  wurde die Idee für das Buch “In Sandalen nach Alaska” geboren. Die Erzählung beschreibt die ungewöhnliche Geschichte von Nina, die beim Englischlernen einem Familiengeheimnis auf die Spur kommt.

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