„Gab es tatsächlich mal Räuber hier?“
Diese Frage wurde gestern oft gestellt. Gemeinsam mit Birgit Hüser und drei Vierte Klassen trafen wir uns zum Räuberfrühstück im Wald nahe der Räuberbrücke in Isenbüttel.
Es gab tatsächlich Räuber in der Nähe von Isenbüttel.
Etwa um 1840 herum versetzte eine Räuberbande die Bewohner von Isenbüttel und der umliegenden Dörfer in Angst und Schrecken. Nachts, wenn es dunkel war, brachen sie in die Häuser ein und stahlen Schmuck, Schinken und Würste und alles, was sie sonst noch tragen konnten. Irgendwann hatten die Einheimischen die Nase voll. Sie legten sich mit den Gendarmen, so hießen die Polizisten damals, auf Lauer und konnten die Räuber fangen. Sie sperrten sie ins Gefängnis und endlich konnten die Dorfbewohner wieder ruhig schlafen.
Am meisten Spaß machte es den Kindern das Räuberlied zu üben:

„Wir sind unser acht
und stehlen jede Nacht.
Wir haben Ross und Wagen,
der kann jede Menge tragen.
Am Tag schauen wir zum Fenster raus
und lachen die Gendarmen aus.“
Es war ein schöner Vormittag. Cirka sechzig Kinder aufgeteilt in drei Klassen nahmen an der Aktion teil. Ziel war es, den Kindern das historische Isenbüttel nahezubringen.
Vielen Dank. Es hat Spaß gemacht.